Was sind Rohstoffe? Einfach erklärt
Öl, Gold, Weizen und mehr: Was Rohstoffe sind, wie sie sich einteilen und wie Sie an ihrer Preisentwicklung teilhaben können.
Öl, Gold, Weizen, Kaffee – Rohstoffe begegnen uns täglich und bilden eine eigene große Anlageklasse. Dieser Leitfaden erklärt, was Rohstoffe sind, in welche Gruppen sie sich einteilen und wie Privatanleger an ihrer Preisentwicklung teilhaben können.
Was sind Rohstoffe?
Rohstoffe sind physische Güter aus der Natur, die als Grundlage für Produktion und Konsum dienen. Ihr Preis entsteht aus Angebot und Nachfrage auf globalen Märkten. Anders als eine Aktie verbriefen sie keinen Unternehmensanteil – sie sind das Gut selbst.
Welche Arten von Rohstoffen gibt es?
An den Finanzmärkten werden Rohstoffe in drei Hauptgruppen eingeteilt:
| Gruppe | Beispiele | Besonderheit |
|---|---|---|
| Energie | WTI/Brent Rohöl, Erdgas | Stark von Geopolitik & OPEC getrieben |
| Metalle | Gold, Silber (Edelmetalle); Kupfer (Industriemetall) | Edelmetalle als „sicherer Hafen“ |
| Agrar | Weizen, Mais, Kaffee, Zucker | Stark wetter- und saisonabhängig |
Wie kann man Rohstoffe handeln?
Kaum ein Privatanleger kauft physisches Öl oder lagert Weizen. Stattdessen gibt es Finanzprodukte, die die Preisentwicklung abbilden:
- Rohstoff-CFDs: gehebelte Derivate für kurzfristigeres Trading – long und short, ohne physischen Besitz. Für Rohstoffe gilt ein Hebel bis 1:20.
- Rohstoff-ETFs: Fondsanteile für langfristiges Investieren, ohne Hebel.
Den direkten Vergleich finden Sie im Beitrag Rohstoff-CFD vs. ETF.
Warum sind Rohstoffe interessant?
- Diversifikation: Rohstoffe entwickeln sich oft anders als Aktien und Anleihen.
- Inflationsschutz: In Phasen steigender Preise haben Rohstoffe historisch teils zugelegt.
- Beide Richtungen: Als CFD lässt sich auch auf fallende Preise setzen.
Häufige Fragen
Rohstoffe sind physische Güter aus der Natur, die als Grundlage für Produktion und Konsum dienen – etwa Öl, Gas, Metalle und Agrarprodukte. An den Finanzmärkten werden sie in Energie, Metalle und Agrar eingeteilt.
Man unterscheidet drei Hauptgruppen: Energie (z. B. Öl, Erdgas), Metalle (Edelmetalle wie Gold und Industriemetalle wie Kupfer) und Agrar (z. B. Weizen, Mais, Kaffee, Zucker).
Privatanleger handeln Rohstoffe meist nicht physisch, sondern über Finanzprodukte: Rohstoff-CFDs für kurzfristigeres, gehebeltes Trading auf steigende und fallende Preise, oder Rohstoff-ETFs für langfristiges Investieren.
Rohstoffe bieten Zugang zu Märkten, die sich oft anders entwickeln als Aktien, und gelten teilweise als Inflationsschutz. Gold etwa wird in Krisenzeiten als sicherer Hafen gesehen. Sie können aber stark schwanken.
Dieser Beitrag dient ausschließlich zu Informations- und Bildungszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Die Diagramme sind schematische Darstellungen. CFDs sind gehebelte Produkte mit hohem Risiko. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.